Ûber uns
Bei uns zuhause wohnen derzeit drei Hundeweibchen:
Labrador und zwei Schweizer Sennenhunde.
Unser erster Hund war der Moris, Rauhaardackel. Seine dackelischen
Charaktereigenschaften und unsere fehlende Erfahrung haben sein Charisma geprägt.
Deswegen war das ein völlig unabhängiger Hund, aber seine negativen
Charakterzüge waren verzeihbar, er war unser Hausarzt und Rehabilitand. Mit
seinen Hundesinnen hat er alle Wehwehchen der Hausbewohner fehlerlos erkant.
Mit nur ihm bekannten Mitteln hat er alle Verletzungen erkannt und gefunden.
Mit der Geduld eines Benediktiners hat er alle Kratzer abgeschleckt und wie ein
Verband legte er sich in der Nacht um diese Stellen. Trotz seiner
paramedizinischen Fähigkeiten, war er selbst ziemlich krank. Seine letzten zwei
Jahre war Moris blind. Es war uns klar dass sein Leben zu Ende geht. Im letzten
Jahr seines Lebens hat ihn eine junge Labradorhündin, Parwati, Gesellschaft
geleistet. Moris brachte ihr die Maulwurfjagd und wie man den Bau auseinander
gräbt bei. Er hat ihr die Unabhängigkeit und die Weisheit eines Hundes
beigebracht bis auf die medizinischen Fähigkeiten.
Für die erhaltene Erziehung hat Parwati sich bedank indem sie Moris immer
nachhause begleitet hat, vor allem wenn der Regen alle Duftspuren verwischt
hat. All das und die Jägerinstinke der Parwati haben unsere Rasen in ein
Hundespielplatz verwandelt und so ist es auch heute. Moris ist am 9 März 2004
gestorben. Er lebte 9 Jahre mit uns.
Parwati ist nicht lange alleine geblieben, am 10 Oktober 2004 ist zu uns eine
junge Schweizersennenhündin eingezogen, und drei Monate später am 15 Jänner
2005 die Winter, die gleiche Rasse.
Gegen alle Meinungen anderer Züchter, leben alle drei Weibchen freundlich
miteinander. Nie ist zu ernsthaften Streitereien gekommen. In Gegenteil. Alle
drei Weibchen spielen miteinander und unterschtützen sich in der täglichen
Hygiene. Nach dem Essen lecken sie sich die Lefzen oder wenn notwendig auch die
Ohren und nicht nur die Ohren. Sie sind in einem begrenzten Ausmaß zu einander
eifersüchtig. Es ist ein wahres Vergnügen mit ihnen Tag für Tag zu verbringen
und sie zu beobachten. Sie sind einfach Familienmitglieder.
Irgendwer hat irgendwann folgendes gesagt: „Man kann ohne Hund leben, nur, wozu?“ Diese Meinung teilen wir und laden alle die ähnlich fühlen unsere Seite zu besuchen.
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